Warum reagieren wir unter Druck oft ganz anders, als wir es eigentlich wollen? Warum wissen wir manchmal genau, was richtig wäre, und tun trotzdem etwas anderes? Und wie gelingt es, in schwierigen Situationen wieder mehr Wahlmöglichkeiten zu bekommen?
In InsideOut sprechen Hans-Jürgen Walter und Tanja Palzer über das, was unserem Handeln vorausgeht: Wahrnehmung, innere Muster, Bewertungen, Gefühle, Entscheidungen und die Art, wie wir mit uns selbst und anderen in Beziehung treten.
Dabei geht es um Selbstführung und Kommunikation. Um Druck und Veränderung. Um schwierige Gespräche, Beziehungen, Auftritte und Übergänge. Und immer wieder um die Frage: Was passiert eigentlich in uns, bevor etwas zwischen uns passiert?
InsideOut ist kein Podcast mit schnellen Rezepten und Kommunikationstricks. Wir schauen lieber eine Ebene tiefer. Wir hinterfragen scheinbare Gewissheiten, erkunden unterschiedliche Perspektiven und suchen nach Möglichkeiten, bewusster zu entscheiden und wirksamer zu handeln.
Grundlage unserer Gespräche sind mehr als 30 Jahre Erfahrung mit Menschen, Führung, Kommunikation und Veränderung sowie Impulse aus Systemtheorie, Psychologie, Neurowissenschaften und NLP.
Für Menschen mit Lebenserfahrung, die nicht noch mehr Methoden sammeln wollen, sondern sich selbst und andere besser verstehen möchten.
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Warum gute Kommunikationswerkzeuge allein nicht reichen: Diese Folge vertieft die Störfaktoren rund um Beziehung und emotionale Sicherheit.
Im Gespräch geht es um:
- Emotionale Überflutung: Gefühle vorsichtig benennen und bei Bedarf eine Pause ermöglichen.
- Gefühle entwerten: Warum „Reg dich nicht auf“ das Gegenüber oft nicht erreicht.
- Rückzug im Meeting: Beteiligung ermöglichen, ohne Körpersprache vorschnell zu deuten.
- Vier Reaktionsmuster nach Virginia Satir: Ablenken, Gegenangreifen, Beschwichtigen und das Ausweichen auf reine Sachlichkeit.
- Bedürfnisse und Wünsche: Sie wahrnehmen und aussprechen – und damit umgehen, wenn sie nicht erfüllt werden.
Der Leitgedanke: Emotionen gehören zur Kommunikation. Sie zu ignorieren oder abzuwerten kann den Austausch erschweren. Die besprochenen Muster dienen der Orientierung, nicht als starre Kategorien oder als Anlass zur Selbstoptimierung.
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