49 Führungswerkzeug #2: Das Wertequadrat
In unserer europäischen Denktradition bewegen wir uns oftmals zwischen zwei Extremen: gut-böse, oben-unten… eben schwarz-weiss. Diese Denkweise macht vieles vordergründig einfacher: z.B. „Wer nicht für mich ist, ist automatisch gegen mich.“ Andererseits blendet dieses s/w-Denken viele Nuancen aus. In diesem Podcast erläutern wir ein einfaches, aber äusserst nützliches Modell, wie man die Bipolarität des eigenen Denkens etwas auflösen kann – ja vielleicht sogar Graustufen erkennt, die neue Perspektiven eröffnen – und unter unter Umständen sogar richtig Farbe in die Grauen Zellen bringt : mit dem WERTEQUADRAT.
TakeAway:
- Wir tendieren dazu, das, was uns wichtig ist (Wert A) zu übertreiben (B).
- Jeder positive Wert (A) braucht einen positiven "Schwester-Wert" (C)
- Es gilt die Spannung zwischen den beiden (+) Werten (A/C) auszuhalten und immer wieder neu zu balancieren.
- Das Negative (B/D) ist oft nur die Übertreibung von etwas Positivem (A/B).
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